
Das Bauvorhaben umfasst den Ausbau des bereits vorhandenen, bislang für technische Anlagen geplanten Dachaufbaus im Westflügel des Mendelsohnbau in der Alten Jacobstraße in Berlin-Kreuzberg. Das denkmalgeschützte Gebäude der IG Metall wurde in den Jahren 1929 bis 1930 nach Entwürfen von Erich Mendelsohn im Stil des Neuen Bauens für den Metallarbeiterverband errichtet.
Ziel des Projekts ist der hochwertige Innenausbau des Dachgeschosses zu modernen Büroflächen mit flexiblen Arbeitsplätzen. Zum gemeinsamen Flur hin werden die Büros mit Glaswände ausgeführt, um eine offene und lichtdurchflutete Arbeitsatmosphäre zu schaffen.
Die technische Ausstattung umfasst Strom- und Netzwerkanschlüsse sowie eine Heiz- und Kühldecke, die für ein angenehmes Raumklima sorgt. Die Bodenbeläge variieren je nach Nutzungsbereich: In den Büros und Fluren wird Objektteppich verlegt während in den Teeküchen und Sanitärräume Kautschuk verwendet wird.
Der Umbau respektiert die historische Substanz des Gebäudes und verbindet sie mit zeitgemäßen, funktionalen Arbeitsräumen. Der historische Mendelsohnbau wird so für zukünftige Anforderungen optimiert, ohne den architektonischen Denkmalwert zu beeinträchtigen.






